Wieder zuhause...

Samstag, 30.08.2014

Ja, die Reise war manchmal vielleicht etwas anstrengend, waren wir ja so gut wie jeden Tag on Tour:

Mit etwas Verspätung beim Flug und mit der Bahn sind wir am Samstag abend endlich wieder in unserer Wohnung angekommen. Nun kämpfen wir noch mit dem Jetlag.

Unser Fazit: Kanada und die USA haben uns sehr gut gefallen: Und es gibt nichts Besseres als die Elternzeit dafür zu nutzen!

Die Koffer sind wieder gepackt...

Freitag, 29.08.2014

...jetzt heißt es: Daumen drücken, dass der Vulkan Bardarbunga in Island uns keinen Strich durch die Rechnung macht und wir wie geplant heute heim fliegen können.

Was wir vermissen werden:

  • die Freundlichkeit und Warmherzigkeit der Leute
  • leere Highways
  • rechts abbiegen bei Rot
  • Wetter über 30°C
  • Biervielfalt (wer hier Budweiser trinkt, ist selber schuld - das Angebot an lokalen, unabhängigen Kreativbrauereien ist überwältigend)
  • mexikanische Radiosender
  • BBQ-Beef Fleischtheke

Und auf was wir uns freuen:

  • Familie und Freunde
  • Unsere Wohnung
  • Vernünftiges Brot (keine weiche Pampe, die man auf 1/4 der Größe zusammenquetschen kann)
  • Käse- und Wurstauswahl
  • guten Kaffee
  • Wetter unter 30°
  • Sprudel
  • ungechlortes Leitungswasser

...u.s.w.

Las Vegas

Mittwoch, 27.08.2014

Unsere letzte Station  - Las Vegas - war das krasse Gegenteil zu allem bisher Erlebten. Natürlich haben wir einen obglitorische Abstecher zum Strip gemacht und sind durch die großen und bekannten Casinos (MGM Grand, Bellagio, etc.) geschlendert. Diese nicht enden wollende Flut aus Neon-Leuchtreklamen, Live-Shows und Selbstdarstellung war uns dann aber doch etwas zu viel des Guten, deshalb haben wir zur Entspannung lieber den Hotelpool aufgesucht.

    

Zion Canyon Nationalpark

Samstag, 23.08.2014

Von Arizona ging es weiter nach Utah in den Zion Canyon Nationalpark, dem letzten Naturlerlebnis unserer Reise. Hier erwartete uns eine dramatische Kulisse aus riesigem, roten Sandsteingebirge mit steilen Felswänden und erstaunlicherweise ganz viel Grün, denn die Landschaft wird allgemein als Wüste bezeichnet.


Die vier Tage haben wir hauptsächlich mit vielen abwechslungsreichen Wanderungen ausgefüllt. Zum Glück konnten wir vor Ort wieder eine Kraxe ausleihen, so hatte Moritz bei jeder Tour einen Logenplatz. Anstatt den herrlichen Ausblick zu genießen, hat er sich jedoch lieber für die entgegenkommenden Wanderer begeistert oder ein Nickerchen gemacht.

   

Page

Freitag, 22.08.2014

Da längere Autofahrten mit Moritz nicht mehr drin sind, haben wir auf der Strecke zum Zion Nationalpark noch eine Nacht in Page eingeschoben - zum Glück, denn hier im Navajo-Reservat verbirgt sich ein kleines Juwel: der Antelope Canyon. Aber mal wieder der Reihe nach:
Bei der Ankunft haben wir einen kleinen Ausflug zum Glen Canyon Dam gemacht, der den Colorado River staut. Außerdem haben wir den herrlichen Blick über den Lake Powell genossen.


Am Tag danach gingen wir zuerst zum Horseshoe Bend - an dieser Steilklippe hat man den perfekten Ausblick auf den Colorado River, der hier eine 270°-Kurve beschreibt.


Und dann ging es mit einer Tour zum Antelope Canyon - die Bilder sprechen für sich...

    

Vielleicht hat der ein oder andere Schnulzenliebhaber anhand der Bilder schon erkannt, welcher Riesenhit   hier gedreht wurde: Britney Spears - I'm Not A Girl, Not Yet A Woman

Sedona

Dienstag, 19.08.2014

Circa 2 Stunden südlich vom Grand Canyon erstreckt sich der Oak Creek Canyon mit einer roten Felslandschaft, viel Wald und mittendrin Sedona, deren herrliches Stadtbild von Cowboys und Künstlern geprägt wurde. Ein besonders schönes Fleckchen ist das Künstlerviertel Tlaquepaque (nicht mal die Einheimischen können das richtig aussprechen).

 

Das Highlight unseres dreitägigen Aufenthalts war ein Helikopterflug entlang der Felsenlandschaft - Moritz hat ihn "leider" verschlafen.


Ein Wanderung um den Bell Rock, der schon in vielen Western-Klassikern als Kulisse diente, gehört hier auch zum touristischen Pflichtprogramm. Moritz hatte in der ausgeliehenen Kraxe sichtlich Freude daran.

 

Grand Canyon

Samstag, 16.08.2014

Man steht da plötzlich an der Bruchkante zum Canyon und reibt sich die Augen, weil alles so unwirklich, wie gemalt aussieht. Schwer in Worte zu fassen, wir lassen hier am besten die Bilder für sich sprechen...

Lake Havasu City

Freitag, 15.08.2014
...ein Ort, der an Absurdität kaum zu überbieten ist. Mitten in der Wüste von Arizona hat hier ein Ölmogul in den 60er Jahren riesige Hektar an Land rund um den Lake Havasu (ein Stausee des Colorado-Rivers) gekauft, um ein Ferienparadies zu gründen. Zu allem Überfluss hat er noch die London Bridge, die dem Verkehr über der Themse nicht mehr standhielt, ersteigert und Stein für Stein über einen künstlich geschaffenen Kanal wieder aufgebaut.
Die hauptsächlich aus den USA stammenden Touristen machen hier nix anderes als im urinwarmen Wasser per Jetski, Speedboat oder einfach nur wie Bojen treibend ein bisschen Abkühlung zu finden. Verständlich bei 40° Grad um 9 Uhr morgens.
 
Was wir hier gemacht haben? Eine Nacht verbracht, um den langen Weg von San Diego zum Grand Canyon auf zwei Tage zu splitten. Und doch, trotz der enormen Hitze hat dieses skurrile Ambiente umringt von roten Felsen und Kakteen einen gewissen Charme gehabt. Auf dem Weg dorthin haben wir noch einen Stopp in der Thousand Palms Oase unweit vom Joshua Tree National Park gemacht. Da die Zweige der uralten Palmbäume nicht abgeschnitten wurden, bildeten sie über die Jahre hinweg 'zottelige Kleider', die den gesamten Stamm umhüllen.

San Diego

Samstag, 09.08.2014

Surfin' is the only life
The only way for me.
Now surf, surf with me...

 

 

... das musste unbedingt ganz an den Anfang, weil sich in San Diego - für uns die schönste Großstadt auf unserer bisherigen Reise - (fast) alles um Strand, Sonne und Surfen dreht. Aber jetzt noch mal der Reihe nach:
Auf dem Weg nach San Diego haben wir Ruth und Nico in Oceanside getroffen und mit ihnen einen schönen Tag am Strand verbracht.


So ging es die Woche weiter: Wir waren zum Relaxen, Sonnen, Schnorcheln und Surfen am Strand La Jolla (bekannt für seine Robben vor Ort), am Pacific Beach, am Mission Beach und am Strand auf der Halbinsel Coronado. Moritz hatte Riesenspaß im Wasser und im Sand - graben, buddeln, sandige Hände in den Mund stecken und Möwen 'hinter her jagen' ...


Aber auch Kultur kam nicht zu kurz: Wir spazierten durch Downtown, speziell das Gaslamp Quarter, und waren mit Anita, die zwei Tage hier verbrachte, im unbedingt sehenswerten und größten Zoo der USA.

    

Außerdem haben wir uns den als schwimmendes Museum umfunktionierten
Flugzeugträger Midway angeschaut, der im 2. Weltkrieg zum Einsatz kam. Passend dazu fand direkt davor die Feierlichkeit zum 69'ten Jahrestag des Kriegsendes statt. Mit Kissing Contest, Kriegsveteranen in Uniform und einer Andrew Sisters Coverband ließ man das Gefühl von 45 aufleben.

 

 

Mojave

Donnerstag, 07.08.2014

Der Weg in die Wüste war steinig: Um die Fahrzeiten möglichst kurz zu halten, haben wir zwischen Mammoth Lakes und San Diego auf halbem Weg eine Nacht in Mojave in der gleichnamigen Wüste verbracht. Den ersten Stopp haben wir bei den Alabama Hills kurz hinter Lonepine gemacht. Diese Landschaft aus rund geschliffenen Felsen in tausenderlei Formen wurde schon oft als Filmkulisse genutzt, z.B. für Startrek.

Kurz vor Mojave haben wir den Red Rock Canyon State Park passiert, der mit grandiosen  Fels- und Sandsteinformationen uns ganz allein gehörte.

 

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